Huflattich – eine Heilpflanze, die jede Wiese in Gelb erstrahlen lässt.

Huflattich – Pferdehändler sollen die Blüten unter das Futter der Pferde mischen, ehe sie sie zum Markt bringen, die Tiere gewinnen dadurch ein feuriges Aussehen und geben sich jung und dynamisch, auch dann, wenn sie bereits ältere Semester sind. Wer sich mit den Blättern das Gesicht abreibt, bekommt Sommersprossen. Am Fronleichnamstag soll man die Äcker, wo viel Huflattich wächst, umackern, dann bleibt er aus.

Der Huflattich aber auch Brandlattich oder Heilblatt genannt gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine mehrjährige Pflanze, die eine Wuchshöhe bis zu 15 cm erreichen kann. Der Huflattich mag einen kalkhaltigen Lehmboden und viel Sonne. Seine Blütezeit ist von März bis Juni. Huflattich wächst an feuchten Wegrändern, an Dämmen und Böschungen sowie auf Schuttplätzen und Brachland.

Die Ernte von Huflattich

Von alters her geschätzte, mildaromatische Wildpflanze, die geschmacklich an Grünen Spargel erinnert. Die Blätter sind et was bissfester, die Wurzeln etwas würziger. Die Pflanze sollte man nur im Maßen verwenden. Beim Huflattich kann man vor und während der Blüte, von März bis Juni die Blütenstängel roh zu verschiedenen Salaten hernehmen. Die jungen Blätter von Mai bis Juli und die Blütenknospen von März bis Juni hackte man klein und streute sie auf Kräuterbrotzeiten. Die größeren Blätter wurden von Mai bis September für Blattrouladen oder geschnitten und getrocknet auch zur Teegetränkbereitung und in Rauchtabakmischungen eingesetzt. Die Blüten eignen sich von März bis April in Teig gestampft und dann als Bratlinge gebraten. Von September bis in den Winter und im Frühjahr kann man die Wurzeln ernten und verarbeiten sie vor allem klein geschnitten und gegart zu Bratlingen, Wurzelgemüse oder süß eingelegt.

ACHTUNG: Die Pflanze ist aufgrund des Gehaltes an evtl. leberbeeinträchtigenden Pyrrolizidinalkaloiden in Misskredit geraten. Pyrrolizidinalkaloide können bei hoch dosierter Langzeiteinnahme kanzerogen und erbgutschädigend wirken.

Die Wirkung von Huflattich

Arzneilich werden die getrockneten Blätter des Huflattichs verwendet. Die heilkräftig wirkende Pflanze wird schon seit langer Zeit bei trockenem Reizhusten und akuten und chronischen Reizzuständen im Mund-Rachenraum innerlich angewendet. In vielen pflanzlichen Hustensäften war sie bis vor einiger Zeit enthalten und leistete wertvolle Dienste. Die zerriebenen Blätter werden äußerlich gegen Entzündungen und Abszesse an der Brust empfohlen.

Inhaltsstoffe: Schleimstoffe, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Phytosterine, ätherisches Öl, Glykoside, Inulin, Kieselsäure, Natrium, Kalium, Eisen, Magnesium, Schwefel, Vitamin C, Pyrrolizitinalkaloide

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Glockenblume – ein Anblick praller Schönheit.

Glockenblume – Wie andere blau blühende Blumen soll die Pflanze die Kraft der Gewitter auf sich ziehen, deshalb darf man sie nicht abpflücken und nicht in die Vase im Haus stellen, sonst schlägt der Blitz ein. Überhaupt hat sie ein punkto Glück einen schlechten Ruf, wer sie bricht, dem ergeht es schlecht. Schon wenn man eine Blüte knickt, zieht man damit Regen an, wenn man aber 3-mal darauf spuckt, bleibt er aus. Diese Überlieferung der Elfen und Pflanzengeister bekannt waren. Man sollte dem munteren Volk seinen Regenschutz nicht nehmen. Das Märchen Rapunzel bezieht sich auf die Glockenblumenart.

Die Glockenblume auch bekannt unter Regenblume gehört zur Familie die Glockenblumengewächse (Campanulaceae) und ist eine zweijährige Pflanze, die eine Wuchshöhe bis zu 80 cm erreichen kann. Ihr Drogenname ist „Rapunculi radix“. Die Glockenblume mag ungedüngten und lockeren Boden im Halbschatten. Ihre Blütezeit ist von Mai bis Juli. Glockenblumen sind in ganz Europa heimisch, man findet sie in Wiesen, an Waldrändern, auf Lichtungen, in manchen Gegenden stehen sie unter Naturschutz. Wo die Glockenblume bereits selten ist, im eigenen Garten anbauen und wiederum auswildern.

Glockenblumen ergeben von Mai bis Juli in der Küche eine nette essbare Dekoration. Durch ihre blaue Färbung fallen sie optisch auf, geschmacklich sind sie ganz mild und wenig auffällig. Die zarten, jungen Triebe und Blätter sind von April bis Mai roh eine milde Grundlage zu verschiedenen Salaten. Knackige, verholzte Wurzeln können frisch oder getrocknet verwendet werden. Man erntet sie im Frühjahr oder im Herbst und kocht sehr junge, klein geschnittene Wurzeln zumeist in Gemüsesuppen und Mischgemüsegerichten mit oder mariniert sie zur Bevorratung.

Die Glockenblumen spielen in der Heilkunde vermutlich keine große Rolle, da ihre Wirkungen nur schwach ausgeprägt sind. Man kann sie innerlich und äußerlich als adstringierendes, leicht antiseptisches und erfrischendes Mittel einsetzen. Die Pflanze galt früher als hilfreich gegen Halsschmerzen.

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Goldrute – eine Heilpflanze ohnegleichen.

Goldrute dient als Wünschelrute, um Schätze zu finden. Dies deshalb, weil sich die Zwerge und Gnome, Behüter und Bewahrer der Schätze dieser Erde, der suggestiven Macht der „Goldenen Jungfrau“ nicht entziehen können und ihr Reich dem öffnen, der sich dieser Kraft bewusst ist. Natürlich muss die Schatz-Wünschelrute vorher geweiht und mit vielen Gebeten gehärtet sein. Sie ist die Pflanze jener Menschen, die Angst vor engen Bindungen haben. Als Unsegenkraut wird sie bei bösartigen Wunden angewendet. Goldrute war das Lieblingskraut Martin Luthers, der seine vielen Gebrechen damit heilte.

Die Goldrute aber auch Goldene Jungfrau oder Wundkraut genannt gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine mehrjährige Pflanze, die eine Wuchshöhe bis zu 40 cm erreichen kann. Sie gedeiht auf jeden Boden und mag viel Sonne. Sie ist auch unter ihrem Drogennamen „Solidaginis herba“ bekannt. Man findet sie auch auf Feldern und Wiesen, in Kahlschlägen, lichten Wäldern, trockenen Waldwiesen und auf sonnigen Hängen in höheren Lagen.

Goldrute – die Ernte in der Natur.

Man erntet von April bis Juni, noch vor der Blütezeit, die oberen 20 cm der jungen, elastischen Goldrutentriebspitzen und nutzt dann das hellgrüne Innere. Sie sind geschmacklich mild aromatisch und erinnern zubereitet an grüne Bohnen. Bei ganz jungen Pflanzen kann man die bitterlichen Blätter von April bis Juli frisch oder getrocknet als Tee aufbrühen. Die großen, gelben Blüten sind im Geschmack aromatisch herb und etwas honigartig. Sie ergeben von Juli bis Oktober frisch aufgebrüht einen köstlichen Haustee.

Goldrute – die Heil-Wirkungen einer alten Heilpflanze.

Wissenschaftlich bestätigt ist die harntreibende, schwach entkrampfende und entzündungshemmende Wirkung. Neuere pharmakologische Untersuchungen weisen auf eine Wirkung gegen Pilze und eine Aktivierung des Immunsystems hin. Volkstümlich wird die Pflanze seit Jahrhunderten bei Rheuma, Gicht, nervösen Bronchialasthma und Leberschwellung verwendet. Mundspülungen wirken lindern bei Entzündungen der Mund- und Rachenhöhle.

Inhaltstoffe: Saponine, Gerbsäure, Bitterstoffe, Phenylglykoside, ätherisches Öl, Nikotinsäure, Dipertene, Flavonoide, Kaffeesäurederivate, Natrium

Nierentee
2 Teile Goldrute, 2 Teile Birkenblätter, 1 Teil Eberwurz oder Hauhechelwurzel.

Blasentee bei Entzündung
3 Teile Goldrute, 3 Teile Rosmarin, 3 Teile Berberitze, 2 Teile Kapuzinerkresse, 2 Teile Bruchkraut

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Gundermann – eine weitverbreite Pflanze in unseren Kreisen.

Gundermann ist eine alte germanische Zauberpflanze. Der Milchzauber mit Gundermann beruht sicher auf der Erkenntnis, dass die Pflanze als erstes Grün des Jahres im Futter besonders milchbildend wirkte. Im Gundermann lebt ein guter Pflanzengeist, der bösen Zauber abhält. In der ersten Mainacht geschnitten und mit Salz und Hafer vermischt, wird er dem Vieh gegen Krankheiten gegeben.

Gundermann – sein Steckbrief.

Die Pflanze ist auch bekannt unter Gundelrebe oder Grundrebe gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist eine mehrjährige Pflanze, die eine Wuchshöhe bis zu 30 cm erreichen kann. Die Pflanze ist bekannt unter dem Drogennamen „Hederae terrestris herba“. Sie gedeiht in voller Sonne oder auch im Halbschatten und mag eigentlich jeden Boden. Ihre Blütezeit ist von April bis Juni. Man kann von der Pflanze das ganze Kraut verwenden. Der Gundermann wächst überall auf Wiesen, Feldrändern, entlang von Hecken und Gebüschen und in lichten Wäldern entlang der Wege.

Die Pflanze duftet beim Zerreiben sehr wohlaromatisch und appetitanregend. Die Blätter des Gundermanns benutzt man von März bis Juni. Sie können direkt roh gegessen werden. Zarte Blätter und Triebspitzen ergeben von März bis Mai eine gute Beigabe zu verschiedenen Salaten, Suppen und Eierspeisen. Die zart-süßlichen Blüten können von April bis Ende Juni gut als essbare Dekoration gegessen werden.

Gundermann – seine erstaunliche Heilwirkung.

Volkstümlich bei Magen- und Darmkatarrhen, Blasenleiden, Leberbeschwerden und grippalen Infekten. Dem Gundermann wird eine stoffwechselregulierende Wirkung nachgesagt. Man sollte vorzugsweise die frische Pflanze nutzen. Die Pflanze kann auch in Pflanzenöl eingelegt und das hergestellte Öl zur Behandlung von Wunden oder zur Hautpflege genutzt werden. In der TCM wird die Pflanze zur Behandlung von Störungen von Dickdarm, Blase und Lunge eingesetzt.

Inhaltstoffe: Gerbstoffe, ätherisches Öl, Bitterstoffe, Harz, Wachs, Zucker, Säure, Vitamin C, Kalium, Saponine

Gesichtswasser

1 Handvoll Pflanzen mit ½ Liter kochendem Wasser überbrühen, kurz aufkochen, abkühlen lassen und abseihen. Dieses Gesichtswasser klärt die Haut und entfernt Hautunreinheiten.

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Giersch – eine alte vergessene Heilpflanze.

Schon im Mittelalter wurde die Pflanze als Heilmittel gegen Gicht und Herzgefäßerkrankungen eingesetzt. Daher stammt der Name Podagra = Gicht. Vor allem bei Beschwerden im Fußbereich war Giersch beliebt.

Der Giersch auch Zipperleinskraut genannt gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und ist eine mehrjährige Pflanze, die eine Wuchshöhe bis zu 50 cm erreichen kann. Er wächst häufig bei feuchten Gebüschen, oft in Auwäldern und an den Rändern von Bächen und Flüssen. In Gärten ist die Pflanze ein gefürchtetes Unkraut.

Vor dem Sammeln muss man den Giersch genau bestimmen können, immer wieder wird er mit giftigen Doldenblütlern verwechselt. Fragen Sie zur Sicherheit zuerst ausgebildete Botaniker oder Fachleute. Das Grundaroma vom Giersch gleicht einer Mischung aus Möhre und Petersilie. Die Blüten sind im Aroma einen Hauch süßer, die Früchte schärfer. Die Blattschösslinge können Sie von März bis April ernten. Die Blattstiele und jungen Blütensprossen nutzt man geschält und von den Fasern befreit von Mai bis Juli roh oder erwärmt zu Gemüsegerichten. Später, von Juni bis August, verwendet man die vollständig aufgeblühten Blütenteller als roh essbare Dekoration in Salat- und Rohkostspeisen. Noch knospige Blütenstände im Mai tragen besonders viel Aroma und sind dabei sehr weich, sodass sie sich sehr gut für unterschiedliche Gemüsezubereitungen eignen. Die aromatischen ausgereiften Früchte ergeben von Juli bis September frisch oder getrocknet ein gutes Gewürz.

Die Heilwirkung von Giersch.

Volkstümlich aufgrund seiner mild harntreibenden, krampflösenden, entzündungshemmenden und entsäuernden Wirkung angewandt bei Rheuma und Gichterkrankungen. Die Homöopathie benutzt ihn gleichartig. Äußerlich wird das zerquetschte Kraut für Umschläge bei Verbrennungen, Insektenstichen und als Bad bei Hämorrhoiden verwendet.

Inhaltsstoffe: Kalzium, Magnesium, Phosphor, Silizium, Vitamin C, Nitrate, Kaffeesäure, ätherisches Öl, Vitamin A und C, Harz.

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Gänse-Fingerkraut – das Porträt einer Heilpflanze

Auch Pflanzen haben Schutzgeister und diese fördern die einzelnen Arten an. Im Mittelalter sah man dies so, deshalb die vielen Kräfte, die man einer Pflanze zuschrieb. Die Devas der Pflanzen wirken am Gelingen mit. Gerade beim Gänse-Fingerkraut ist von vielen Elfen und Geistern die Rede, die sich zum fröhlichen Plausch auf den silbrigen Blättern treffen. Weil die Pflanze bei Regen schützend ihre Blätter über die Blüte zieht, ist sie ein Symbol der behütenden Mutter Maria.

Wer das Kraut bei sich trägt, dem geht nie das Geld aus. Wer bei der Hochzeit Genäse-Fingerkraut im Schuh trägt, der bekommt in der Ehe die Oberhand. Um bei Gericht einen Prozess zu gewinnen, lege man Gänse-Fingerkraut in die Schuhe, die man dort trägt. Das zu Johanni mit einem Erbstück stillschweigend geschnittene und nicht mit der Hand berührte Kraut verschafft, in der Geldbörse getragen, Glück in allen Geldangelegenheiten, um den Hals getragen kann man damit aber auch die Liebe eines Menschen gewinnen.

Botanisches über Gänse-Fingerkraut.

Die Pflanze wird auch Silberkraut und Gänsekraut genannt und gehört zur Familie die Rosengewächse (Rosaceae) und ist eine mehrjährige Pflanze, die eine Wuchshöhe bis zu 50 cm erreichen kann. Das Gänse-Fingerkraut mag viel Sonne und einen nährstoffreichen Boden. Seine Blütezeit ist von Mai bis August. Er ist weit verbreitet auf grasbewachsenen Plätzen, an Bächen und Teichen, an Wegrändern und Gräben.

Ernte über Gänse-Fingerkraut.

Das Gänse-Fingerkraut bietet uns von April bis Mai junge, silbrigbehaarte, fiedrige Blätter, die gerne gehackt in Kräutermischungen gegeben werden. Im Sommer bilden sich von Mai bis August die charakteristischen Blüten. Ausgezupfte Blütenblätter eignen sich prächtig als essbare Dekoration auf jedem Borzeitteller. Die knollenartigen Wurzeln sammelt man von September bis in Frühjahr hinein und verzehrt sie roh. Der Grundgeschmack der Blätter ist leicht sauer-herb aromatisch, sie sind roh aber schwer zu kauen. Die Wurzeln schmecken hingegen roh leicht nussig, gegart werden sie süßlicher, fast möhrig.

Die Heilwirkung von Gänse-Fingerkraut.

Das Kraut wirkt zusammenziehend und hat außerdem eine schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung. Wissenschaftlich untermauert ist die innerliche Anwendung zur unterstützenden Behandlung von unspezifischen Durchfallerkrankungen und Bauch- und Unterleibsbeschwerden, ferner bei schmerzhafter Menstruation, inbesondere wenn die genannten Leiden mit Krämpfen einhergehen. Die Pflanze eignen sich außerdem zum Gurgeln bei Blutungen und Entzündungen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches. Volskmedizinisch werden die Wurzeln bei Zahnfleischentzündung gekaut. Das Kauen der Wurzel des Niedrigen Fingerkrauts soll Zahnschmerzen bessern. Bei Reizmagen-Patienten können sich die Beschwerden durch die innerliche Anwendung von Gänse-Fingerkraut verstärken.

Inhaltstoffe und Weintinktur.

Gerbstoffe, Tormentol, Flavonoide, Tannine, Amine, Kalzium, Cholin, Vitamin C, Phytosterine, Schleimstoffe, Cumarine

Weintinktur
5 g getrocknetes Kraut in 100 ml Weißwein 10 Tage ausziehen und abfiltern, dies geschieht am besten durch einen Kaffeefilter. Trinken Sie ein Gläschen pro Tag.

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Gänesblümchen – eine wunderschöne Blume mit Power.

Nach der Legende ist das Gänseblümchen aus den Tränen entstanden, die Maria auf der Flucht nach Ägypten geweint hat. Eine andere Überlieferung spricht von den Tränen der Helena. Das Gänseblümchen war bereits bei den alten Germanen eine Blume der Göttin Freya, ein Symbol für Fruchtbarkeit und Neubeginn. Wie vielen anderen Frühlingsblumen schreibt man auch den drei ersten im Jahr gefundenen Gänseblümchen besondere Heilkräfte zu.

Durch ihren Genuss bleibt man die kommenden 12 Monate fieberfrei. Drei mit dem Mund abgebissene und verschluckte Gänseblümchen heilen Magenbeschwerden. Haben die Gänseblümchen lange Stiele, so wächst langer Flachs. Die Blüten sind verlässliche Wetteranzeiger.

Gänseblümchen – mehr über die Botanik.

Die Gänseblümchen werden auch Augenblume oder Tausendschön genannt und gehören zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine mehrjährige Pflanze, die eine Wuchshöhe bis zu 15 cm erreichen kann. Das schöne Blümchen mag viel Sonne und gedeiht auf jedem Boden. Ihre Blütenzeit ist von April bis Spätherbst und die Sammelzeit von April bis September. Die Pflanze ist auch unter den Drogen Namen „Bellidis flos“ bekannt.

Gänseblümchen – mehr über die Ernte.

Der Grundgeschmack dieser attraktiven Blume ist nussig und erinnert etwas an Feldsalat. Man kann die jungen Blätter gut unter Gemüse- und Spinatgerichte geben, oder sie zur Brotzeit, in Kräuterquark und Kräuterkäse mischen. Ihre noch stängellosen, jungen Blütenknospen aus der Blattrosettenmitte sind im zeitigen Frühjahr (März) als Beigabe im Salat eine Spezialität. Die entwickelten Blütenknospen des Gänseblümchens sind manchen für den Salat zu intensiv. Diese können von April bis Juni gut zu falschen Kapern oder in Salzlake eingelegt werden. Die Blüte ist allgemein von Ende März bis Mitte Juni eine hübsche, essbare Dekoration in Salaten und Rohkostspeisen. Die unscheinbaren, hellen Samen kann man ab Ende August bis September für einen Salat sammeln und roh oder geröstet mit dazugeben.

Gänseblümchen und die Heilwirkung.

Früher wurde das Kraut volkstümlich bei Katarrhen, Hauterkrankungen und Leberleiden verwendet. Gänseblümchen wirken stoffwechselanregend, fördern die Blutbildung und unterstützen die ableitenden Harnwege. Äußerlich kann es zur Behandlung von Akne und zur Wundbehandlung eingesetzt werden. Die Homöopathie verwendet es bei Verstauchungen, Prellungen, Furunkel und Ekzemen.

Mehr über die Inhaltsstoffe:

Saponine, ätherisches Öl, Gerbstoffe, Flavonoide, Schleimstoffe, Anthoxanthin, Mineralstoffe, Vitamin C, Kalium, Calcium, Vitamin A, Eisen, Inulin, Magnesium,

Anwendungsmöglichkeiten kennenlernen.

Hustentee

Je 25 g Blüten von Gänseblümchen, Veilchen, Schlüsselblume und Blätter vom Spitz-Wegerich. 10 Minuten ziehen lassen und 3 Wochen lang jeweils 3-mal täglich 1 Tasse trinken.

Aknetee

Je 20 g Kraut von Gänseblümchen, Hohlzahn und Stiefmütterchen, Kamillenblüten und Birkenblätter. 10 Minuten ziehen lassen und 6 Wochen lang 3-mal täglich 1 Tasse trinken.

Köstlicher Aufstrich

1 Handvoll Blätter und Blüten, 1 Handvoll Scharbockskrautblätter, 1 Handvoll Sauerampferblätter gründlich waschen und mit einem Wiegemesser fein hacken. 1 mittelgroße Zwiebel fein würfeln. In etwas Olivenöl anbraten. Unter ¼ Kilogramm Frischkäse mengen. Mit wenig Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

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Trockenfrüchte, die süße Nascherei für zwischendurch.

Trockenfrüchte gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Kein Wunder, schließlich gelten sie als gesunde und leckere Alternative zu frischem Obst, vor allem in den Wintermonaten. Die Früchte enthalten bei schonender Trocknung nach wie vor wertvolle Mineralien wie Kalium, Phosphor und Vitamine sowie jede Menge Ballaststoffe – dazu noch etliche sekundäre Pflanzenstoffe. Trockenfrüchte gelten aufgrund des hohen Zuckergehaltes als idealer Energielieferant für Ausdauersportler. Ferne werden die süßen Früchte gerne als Zwischenmahlzeit und Snack oder aber in Müsli verzehrt. An dieser Stelle muss gesagt werden, dass die getrockneten Früchte insbesondere von Sportlern geschätzt sind.

Trockenfrüchte – ein gesunder Snack.

Ein Filmabend mit der eignen Familie oder Freunden ist doch ohne Snacks nur halb so schön, oder? Doch schade, dass die meisten Naschereien eine echte Kalorienbombe darstellen. Damit aber Deine schlanke Figur nicht an ungesunden Snacks leidet – präsentiere ich Dir heute einen gesunden Retter für zwischendurch. Es handelt sich um Trockenfrüchte – sie sind nicht nur vollgepackt mit wertvollen Vitaminen und Mineralien, sondern schmecken auch noch äußerst lecker.

Frische Früchte tragen nicht umsonst die Bezeichnung „Gesundheitsbooster“. Seit Oma uns damals schon liebevoll den Obstsalat vor die Nase serviert hat, wissen wir, dass Obst mehr als nur ein einfacher Snack ist. Früchte enthalten die Extraportion Vitamine, die das Immunsystem auf Trab halten. Ballaststoffe hingegen, die die Verdauung unterstützen und den Blutzuckerspiegel regulieren. Somit kann man mit Gewissheit sagen, dass Trockenfrüchte ein gesunder Snack sind.

Unreife Früchte in den Supermärkten.

Leider werden viele Obstsorten in den Herkunftsländern unreif geerntet und hier zum Beispiel mit „Ethylen“ nachgereift. Somit bekommen oft im Supermarkt z.B. unreife Bananen, Kiwis, Mangos oder Trauben zu sehen. Eine echte Enttäuschung. Falls Du schon nach dem Verzehr unreifer Früchte Verdauungsbeschwerden hattest, dann weißt Du ganz genau, was ich meine.

Reife und makellose Früchte hingegen schmecken wundervoll süß, lecker und sind gesund. Zumindest dann, wenn diese direkt vom Baum geerntet und sofort verzehrt werden. Leider können sich viele Menschen diesen echten Luxus nicht erlauben. Gerade exotische Früchte wie Ananas, Mango oder Papaya wachsen in unseren Breiten nicht.

Aber das ist noch kein Grund zur Verzweiflung. Denn schließlich gibt es noch köstliche Trockenfrüchte. Gut zu wissen: Anders als bei frischen Früchten werden für die Produktion von Trockenfrüchten ausschließlich reife und makellose Früchte geerntet. Dadurch entfaltet das Obst nicht nur seinen vollen Geschmack, sondern auch viel mehr die konzentrierten Vitalstoffe. Aus diesem Grund sollte man auch Trockenfrüchte in seinen Speisenplan aufnehmen.

Getrocknete Früchte von snack-mich.de

Das Start-up-Unternehmen namens Snack Mich GmbH hat sich auf die Herstellung von köstlichen Trockenfrüchten in Bio- und Rohkostqualität spezialisiert. Laut Unternehmensangaben werden für die Produktion ausschließlich vollreife und makellose Früchte in Bio-Qualität verwendet. Nach der Handernte werden die Früchte unmittelbar schonend weiterverarbeitet. Nach der Weiterverarbeitung folgt die schonende Trocknung im Ursprungsland. Die Trockenfrüchte der Firma Snack Mich sind wirklich etwas Besonderes. Sie schmecken einfach anders. Diesen Geschmack hätte ich gar nicht erwartet. Ich war wirklich positiv überrascht. Dieses Aroma, dieser Geschmack und diese Frische – einfach nur fantastisch. Im Onlineshop von snack-mich.de finden Feinköstler eine große Auswahl an köstlichen Snacks aller Art in Bioqualität.

Darüber hinaus werden die Früchte von snack-mich.de weder geschwefelt, noch zusätzlich gezuckert oder anderweitig behandelt. Das Unternehmen bietet Dörrobst in seiner natürlichen Form – ohne Schwefel und Zucker – 100 Prozent getrocknete Bio Frucht. Man kann es nur loben und uneingeschränkt weiterempfehlen. Inzwischen bestelle ich regelmäßig mein Dörrobst bei snack-mich.de

Trockenfrüchte – Vorsicht Schwefeldioxid.

Das Leben wäre doch schön, wenn es nicht bei allem auch Nachteile geben wurde. Im puncto Trockenfrüchte solltest Du immer einen kurzen Blick auf die Zutatenliste werfen. Denn die industriell-hergestellten Trockenfrüchte sind zu 99,99 Prozent mit Schwefeldioxid behandelt. Letzteres verhindert das Nachdunkeln der Früchte und lässt diese besonders wohlschmeckend und gesund dastehen. Aber der Schein trügt! Denn geschwefelte Früchte sind nicht so gesund, wie sie aussehen. Schwefeldioxid kann bei vielen empfindlichen Menschen allergische Reaktionen hervorrufen. Aus diesem Grund ist dieser Zusatzstoff in Deutschland kennzeichnungspflichtig. Gott sei Dank!

Deshalb sage ich immer meiner Familie und Freunden: Meidet geschwefelte Produkte aller Art. Denn diese können Kopfschmerzen, Übelkeit, Durchfall oder Asthma auslösen. Auch die würde ich empfehlen, mit Schwefel behandelte Lebensmittel zu meiden. Entscheide Dich lieber für natürlich-erzeugte Nahrungsmittel. Zum einen schmecken diese Produkte viel besser und zum anderen sind sie auch viel gesünder. Falls Dir kein Hersteller auf die Schnelle einfällt, der seine Trockenfrüchte nicht schwefelt, so kann ich Dir die Fa. Snack Mich empfehlen. Die Früchte dieses Unternehmens sind zu hundert Prozent ungeschwefelt und ungezuckert. Probiere es aus und überzeuge Dich selbst von der Qualität. Ich garantiere Dir, Du wirst von dieser Premiumqualität einfach begeistert sein, wie ich und viele andere.

So werden Trockenfrüchte hergestellt.

Über Jahrtausende hinweg war die Trocknung von Nahrungsmitteln aller Art, die einzige Möglichkeit Lebensmitteln über die Wintermonate haltbar zu machen. Somit ist das Trocken von Obst, Gemüse oder Fleisch, die älteste Konservierungsmethode der Menschheit. Die konservierende Wirkung beruht auf dem Entzug von Wasser. Somit werden durch den Trocknungsvorgang viele wertvolle Vitalstoffe der Früchte versiebenfacht. Somit stellen Trockenfrüchte eine wertvolle Quelle von lebensnotwendigen Nährstoffen dar. Deswegen sind sie nicht nur unter Sterneköchen beliebt, sondern auch bei Ernährungsexperten. Früchte und Gemüse wird heute immer noch durch die Kraft der Sonne getrocknet. Die Lebensmittelindustrie hingegen trocknet ihre Produkte mittels riesiger Trocknungsofen. Doch leider werden diese süßen Früchte oft unter hohen Temperaturen verarbeitet. Durch diese Art der Weiterverarbeitung gehen viele Nährstoffe verloren. Es bleibt nichts weiteres übrig außer Zucker und Kohlenhydrate. Deshalb solltest Du auch auf die Herstellungsmethode achten.

Mein Fazit über Trockenfrüchte.

Trockenfrüchte sind gesund – keine Frage. Dennoch solltest Du immer einen kritischen Blick auf die Verpackung werfen. Überzeuge Dich immer selbst davon, ob das Produkt geschwefelt und gezuckert ist. Ich würde Dir stets Bio- und Rohkostqualität empfehlen. Zum einen dürfen Bioprodukte nicht geschwefelt werden und zum anderen müssen Rohkostprodukte schonend unter 42°C getrocknet werden.

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Frauenmantel – eine Wunderheilpflanze mit erstaunlicher Kraft.

Frauenmantel ist mehr als nur eine Pflanze. Als das Kraut der Frauen war Frauenmantel den Germanen heilig und der Göttin Freya geweiht. In christlichen Zeiten wurde das Kraut dann als Pflanze der Jungfrau Maria zum Symbol für alle Schutzsuchenden. Besonders heilkräftig ist die an den Marientagen gesammelte Pflanze. Um Blutfluss der Gebärenden zu stillen und Wunden zu heilen, muss sie bei abnehmendem Mond gepflückt werden. Im Frauenmantel leben verborgene Geister. Baum- und Blumenelfen waschen sich im Tau, der sich am Morgen auf den Blättern findet. Der Tau ist ein begehrtes Alchemistenwasser und wird zu allerlei Zauberei gebraucht, sogar den Stein der Wiesen versuchte man mit Hilfe des Taus herzustellen. Mit den betauten Blättern reiben sich Frauen das Gesicht und vertreiben damit Sommersprossen. Der Frauenmanteltau ist ein von den Blättern aktiv ausgeschwitzter Wassertropfen, den die Pflanze aus sich selbst erzeugt.

Etwas Botanik über Frauenmantel.

Die Heilpflanze ist auch unter Frauenbiss oder Milchkraut bekannt und gehört zur Familie die Rosengewächse (Rosaceae). Sie ist eine mehrjährige Pflanze, die eine Wuchshöhe bis zu 30 cm erreichen kann. Die Pflanze mag einen feuchten Boden mit Halbschatten oder direkt in der Sonne. Man findet sie in Fettwiesen und –weiden, an Bachufern und Gräben.

So geht die Ernte richtig.

Kleine, noch recht helle Blätter werden in der Küche von Frühjahr bis Frühsommer fein geschnitten und z.B. in verschiedene Salate gemischt. Sie lassen sich auch gut zu Gemüsefüllungen verarbeiten. Der Grundgeschmack der Blätter ist mild kohlrabiartig. Die sanft aromatischen, gelben Blüten verwendet man als essbare Dekorationsstreu.

Die erstaunliche Heilwirkung von Frauenmantel.

Das ganze Kraut wird arzneilich verwendet. Anders als die Schulmedizin, die der Pflanze nicht viel zutraut, wird sie in der Volksheilkunde nach der Signaturen-Lehre hochgeschätzt und seit dem Mittelalter in den Kräuterbüchern erwähnt. Auch Hildegard von Bingen kannte den Frauenmantel. Traditionell ist sein Haupteinsatzgebiet die Frauenheilkunde. Was angesichts der enthaltenen hormonähnlichen Inhaltsstoffe, die dem weiblichen Sexualhormon Progesteron ähneln, Sinn macht. Als Tee getrunken kann der Frauenmantel Mangelzustände ausgleichen, die zu prämenstruellen Störungen und zu Wechseljahrsbeschwerden führen.

Zudem wirkt er entkrampfend auf die Gebärmutter und fördert nach der Geburt die Milchbildung. Als Sitzbad wirkt der Tee äußerlich bei Weißfluss. Im Tierversuch zeigte der Reinstoff Agrimoniin stark wachstumshemmende Eigenschaften bei Brustkrebs. Frauenmanteltee wirkt stark antioxidativ, ist hilfreich bei Beschwerden der Atmungsorgane, z.B. bei Husten und Erkältungskrankheiten. Er fördert die Verdauung, wirkt herzstärkend und weist einen positiven Einfluss auf die Elastizität der Blutgefäße auf. Seine Wirkung auf das Nervensystem kann Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit lindern. Äußerlich angewandt hilft Frauenmantel-Tee gegen Geschwüre, Ekzeme und eitrige Furunkel.

Inhaltstoffe von Frauenmantel

Gerbstoffe, Flavonoide, Bitterstoffe, Phytosterin, Glykoside, Saponine, Calciumoxalat, ätherisches Öl, Harz, Tannine, Öl, Lecithin, Salicylsäure

Anwendungsgebiete von Frauenmantel.

Milchbildungstee

Je 20 g Kraut von Frauenmantel, Brennnessel und Eisenkraut, Fenchel- und Anissamen. 10 Minuten ziehen lassen und 3-mal täglich 1 Tasse trinken (maximal acht Wochen lang).

Alchemilla Kosmetik

Je 30 g Frauenmantel- und Stiefmütterchenkraut und Ringelblumenblüten. 10 Minuten ziehen lassen. Äußerliche Waschungen oder für Kompressen anwenden.

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Goji Beeren – ein Zauber der Natur

Goji Beeren sind in aller Munde. Die Goji Beere, in Deutschland auch gemeiner Bocksdorn, Teufels- oder Hexenzwirn und auch chinesische Wolfsbeere genannt, ist die Frucht einer Pflanzenart, die zu der Gattung der Bocksdorne gehört und ist wie die Kartoffel, Tomate und Paprika ein Nachtschattengewächs.

Goji Beeren sind kleine knallrote Früchte mit einer Größe von 0,4 bis zwei Zentimeter und einem Durchmesser von vier bis zehn Millimeter. Ihre Form ist länglich bis eiförmig.

Der Strauch, an dem die kleinen Früchte wachsen, kann zwischen zwei und vier Meter hoch werden. Ihre Reifezeit ist von August bis Oktober. Im Gegensatz zu den anderen Nachtschattengewächsen ist der Gemeine Bocksdorn winterhart und kann somit auch in europäischen Gärten gepflanzt werden.

Der Ursprung der Goji Beeren

Goji Beeren haben ihre Heimat in China in dem Hauptanbaugebiet Ningxia und werden seit vielen tausenden von Jahren gegen sämtliche Beschwerden eingesetzt. Aber auch in Tibet und in der Mongolei wächst die kleine Wunderbeere. In Ningxia wird sogar jährlich im August ein traditionelles Erntefest zu Ehren der Beere gefeiert.

Wie sich Goji Beeren auf die Gesundheit auswirken

Die kleinen roten Beeren sind bei den Chinesen sehr beliebt und werden oft auch als Zauberbeeren bezeichnet. Sie versorgen den Körper neben den Vitaminen A, B, C und E auch mit Eisen, Magnesium, Kalium, Phosphor und noch viele weitere Spurenelemente. Zusätzlich enthalten die Beeren essenzielle Fettsäuren, die der Körper benötigt, jedoch nicht selber herstellen kann.

Ihre Anwendung liegt in der chinesischen Küche sowie in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Hier wird die Beere meist im getrockneten Zustand bei Augenproblemen, bei Bluthochdruck sowie vorbeugend gegen Krebs und sogar zur Behandlung gegen Krebs eingesetzt.

Außerdem sollen Goji Beeren auch das Immunsystem stärken und somit vorbeugend vor Erkältungen und inneren Entzündungen schützen, da sie Spurenelemente wie Zink, Kupfer, Chrom, Selen und Mangan enthalten, zur Verbesserung der Muskulatur beitragen, für einen besseren Schlaf sorgen, die Fettverbrennung steigern und bei der Bewältigung von Stress helfen.

Goji Beeren – egal ob Mann oder Frau – für jeden geeignet!

Auch für Schwangere und Kinder ist die Beere sehr zu empfehlen, da sie alle wichtigen Nährstoffe enthält. Sie unterstützt die Zahnentwicklung, den Aufbau der Muskulatur und das Knochenwachstum. Bei Schwangeren kann während der Schwangerschaft und der Stillzeit die Stilldemenz deutlich verringert werden.

Bei der Menstruation können Goji Beeren ebenfalls helfen. Zum Beispiel, wenn zwischen den Blutungen größere Abstände entstehen oder die Blutung sogar ganz ausbleibt. Die Beeren sollen den Blutmangel ausgleichen, für eine Vermehrung des Blutes und somit wieder für einen geregelten Zyklus sorgen.

Frauen in den Wechseljahren können Beschwerden, die auftreten können, mit einem Tee aus den Goji Beeren verringern. Ferner auch das körperliche Gleichgewicht wieder in Einklang bringen.

Auch bei Männern erfreut sich die Beere größter Beliebtheit. Kein Wunder, schließlich ist es bekannt, dass Goji Beeren die Potenz steigern.

Des Weiteren wirken sie sich schützend auf die Darmflora aus, da sie das Wachstum von nützlichen Bakterien unterstützen.

Auf Grund ihrer zahlreichen und positiven medizinischen Anwendungsmöglichkeiten wird die Goji Beere auch in Europa immer beliebter.

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