Goldrute – eine Heilpflanze ohnegleichen.

Goldrute

Goldrute dient als Wünschelrute, um Schätze zu finden. Dies deshalb, weil sich die Zwerge und Gnome, Behüter und Bewahrer der Schätze dieser Erde, der suggestiven Macht der „Goldenen Jungfrau“ nicht entziehen können und ihr Reich dem öffnen, der sich dieser Kraft bewusst ist. Natürlich muss die Schatz-Wünschelrute vorher geweiht und mit vielen Gebeten gehärtet sein. Sie ist die Pflanze jener Menschen, die Angst vor engen Bindungen haben. Als Unsegenkraut wird sie bei bösartigen Wunden angewendet. Goldrute war das Lieblingskraut Martin Luthers, der seine vielen Gebrechen damit heilte.

Die Goldrute aber auch Goldene Jungfrau oder Wundkraut genannt gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine mehrjährige Pflanze, die eine Wuchshöhe bis zu 40 cm erreichen kann. Sie gedeiht auf jeden Boden und mag viel Sonne. Sie ist auch unter ihrem Drogennamen „Solidaginis herba“ bekannt. Man findet sie auch auf Feldern und Wiesen, in Kahlschlägen, lichten Wäldern, trockenen Waldwiesen und auf sonnigen Hängen in höheren Lagen.

Goldrute – die Ernte in der Natur.

Man erntet von April bis Juni, noch vor der Blütezeit, die oberen 20 cm der jungen, elastischen Goldrutentriebspitzen und nutzt dann das hellgrüne Innere. Sie sind geschmacklich mild aromatisch und erinnern zubereitet an grüne Bohnen. Bei ganz jungen Pflanzen kann man die bitterlichen Blätter von April bis Juli frisch oder getrocknet als Tee aufbrühen. Die großen, gelben Blüten sind im Geschmack aromatisch herb und etwas honigartig. Sie ergeben von Juli bis Oktober frisch aufgebrüht einen köstlichen Haustee.

Goldrute – die Heil-Wirkungen einer alten Heilpflanze.

Wissenschaftlich bestätigt ist die harntreibende, schwach entkrampfende und entzündungshemmende Wirkung. Neuere pharmakologische Untersuchungen weisen auf eine Wirkung gegen Pilze und eine Aktivierung des Immunsystems hin. Volkstümlich wird die Pflanze seit Jahrhunderten bei Rheuma, Gicht, nervösen Bronchialasthma und Leberschwellung verwendet. Mundspülungen wirken lindern bei Entzündungen der Mund- und Rachenhöhle.

Inhaltstoffe: Saponine, Gerbsäure, Bitterstoffe, Phenylglykoside, ätherisches Öl, Nikotinsäure, Dipertene, Flavonoide, Kaffeesäurederivate, Natrium

Nierentee
2 Teile Goldrute, 2 Teile Birkenblätter, 1 Teil Eberwurz oder Hauhechelwurzel.

Blasentee bei Entzündung
3 Teile Goldrute, 3 Teile Rosmarin, 3 Teile Berberitze, 2 Teile Kapuzinerkresse, 2 Teile Bruchkraut

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